Wie kann eine Bahntrasse geplant werden, welche Interessen sind zu berücksichtigen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Planspiels „Plan die Bahn“, das die Deutsche Bahn im vergangenen Jahr ausgeschrieben hatte. Die damalige Klasse 10b des Thomas-Mann-Gymnasiums gehörte zu den Gewinnern. Ihr Ergebnis stellte sie nun Oberbürgermeisterin Petra Becker vor, wie die Stadtverwaltung mitteilt.
„Die Chipherstellung ist so wichtig wie früher der Zugang zu Erdöl“, hob Ralf Krupke die Bedeutung seiner Arbeit hervor. 1988 machte er sein Abitur am Thomas-Mann-Gymnasium (TMG) in Stutensee, heute ist er Professor und Physiker am KIT am Institut für Nanotechnologie. Im Rahmen der Vortragsreihe „50 Jahre TMG“ berichtete er von seiner Arbeit. Dabei äußerte er auch die Hoffnung, anwesende Schülerinnen und Schüler für dieses Thema und die wissenschaftliche Arbeit zu gewinnen.
Die Spöcker Kita „Kinderschatz“ soll zweigruppig bleiben und nicht auf vier Gruppen wachsen, wie ursprünglich geplant. Grund dafür ist die neue Kita von element-i, die in der Nähe entstehen soll. Aus Kostengründen strebt die Stadt auch nicht den Bau eines Gebäudes für den „Kinderschatz“ an. Dieser soll dauerhaft in der aktuellen baulichen Lösung verbleiben.
Hat die provisorische Kita „Kinderschatz“ auf dem Schulhof der Richard-Hecht-Grundschule in Spöck eine Zukunft? Mit element-i beabsichtigt ein privater Betreiber, eine sechsgruppige Einrichtung nicht weit entfernt zu bauen. Werden die eingeplanten vier Gruppen im „Kinderschatz“ dann überhaupt noch gebraucht? Die Stadtverwaltung wollte sich bislang nicht festlegen. Beim Träger, der evangelischen Kirchengemeinde Spöck, herrscht Unsicherheit.
Die in provisorischen Modulen auf dem Pausenhof der Spöcker Grundschule untergebrachte Kita „Kinderschatz“ wird um eine zweite Gruppe erweitert. Außerdem sollen die bereits vorhandenen Module von der Stadtverwaltung gekauft werden.
Das freie Trägernetzwerk KONZEPT-E aus Stuttgart, das unter dem Dach von element-i aktuell 46 Kinderhäuser, darunter sieben in Karlsruhe, betreibt, will in Spöck eine sechsgruppige Kita errichten und betreiben. Standort sollen die unbebauten Grundstücke nördlich des TV Spöck an der Spechaastraße sein.
Reichen die Kindergartenplätze in Stutensee künftig? Wie groß ist der Bedarf bei Kindern unter drei Jahren? Das Berartungsunternehmen biregio hat das untersucht und dem Gemeinderat am 11. Dezember die Ergebnisse vorgestellt.
Die Stadtverwaltung wollte wissen, welchen Bedarf es in den kommenden Jahren an den Stutenseer Schulen geben wird. Wo reichen die Räumlichkeiten aus, wo herrscht Platzmangel? Das Unternehmen biregio, spezialisiert auf solche Bedarfsplanungen, hatte den Auftrag erhalten und stellte die Ergebnisse am 11. Dezember dem Gemeinderat vor.
Seit zehn Jahren besteht die Kooperation zwischen dem Stutenseer Thomas-Mann-Gymnasium (TMG) und dem Zentrum KCETA am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Aus diesem Anlass gibt es einen Jubiläumsvortrag über das Neutrino-Observatorium am Südpol mit KIT-Wissenschaftler Dr. Andreas Haungs.
Wie in nahezu jedem Jahr steigen auch zum anstehenden Jahreswechsel wieder die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung. Der Gemeinderat beschloss im gleichen Zug eine weitere Erhöhung, die ab dem 1. September 2024 gelten soll. Die SPD lehnte das ab. Die empfohlene Deckung der Kosten durch die Eltern wird weiterhin deutlich unterschritten.
„Die Kinder essen auf dem Flur und auf dem Fußboden“, beklagen sich Eltern. Gemeinderat und Stadtverwaltung sei nicht bewusst, wie schlimm die Zustände in der Kita St. Josef in Blankenloch seien. Seit einem Wasserschaden im Sommer ist das Untergeschoss nicht nutzbar. Dazu kommen die bereits davor bekannten Schäden. Die Stadtverwaltung stellt eine provisorische Nutzung des Untergeschosses ab Februar 2024 in Aussicht. Größere Maßnahmen seien im kommenden Jahr aber nicht vorgesehen.
Für Außenstehende, insbesondere Schüler und Eltern, ist das Lehrerzimmer einer Schule ein geheimnisvoller Ort. Das Betreten ist nur den Lehrkräften gestattet. Der Autor Markus Orths kennt sich aus, sogar ganz konkret in Stutensee, wo er vor vielen Jahren als Referendar beschäftigt war. In seinem satirischen Roman „Lehrerzimmer“ hat er seine Erfahrungen verarbeitet und überspitzt zu Papier gebracht. Am vergangenen Mittwoch hat er daraus gelesen.