Mit einer „Friss oder stirb“-Entscheidung, wie von manchen Stadträten bezeichnet, sah sich der Gemeinderat bei seiner September-Sitzung vergangenen Montag konfrontiert. Die Stadtverwaltung wollte alle Kindergärten und Schulen mit insgesamt 19 Wasserspendern ausstatten. Entgegen dem üblichen Vorgehen war diese Angelegenheit nicht zuvor mit dem Gremium abgesprochen, sondern direkt ausgeschrieben worden. Nach der Ablehnung durch den Gemeinderat wegen der hohen Kosten und dem Vorgehen der Verwaltung besteht die Möglichkeit, dass der Gewinner der Ausschreibung Schadenersatz verlangt.