Friedrichstals Keimzelle liegt rund um die Kirche am Marktplatz. Bis zum Zweiten Weltkrieg wuchs das Dorf nur langsam. Direkt danach gab es jedoch zwei größere Entwicklungen: Zum einen kamen nach dem Krieg Flüchtlinge, sogenannte Heimatvertriebene, aus osteurpäischen Ländern, die auch in Friedrichstal einquartiert wurden, zum anderen entwickelte sich mit dem Gebiet „Schöneichenjagen“ ein großes Neubaugebiet, das die Einwohnerzahl nach oben schnellen ließ und das Leben im Ort anonymer machte.