Nach dem Rückzug von Lutz Schönthal Ende März hat Friedrichstal keinen Ortsvorsteher mehr. Zwei Mitglieder des Gremiums bewerben sich um das Amt. Erhält keines von ihnen die absolute Mehrheit, wird gelost. Das Verfahren soll am 22. April erklärt werden.
Schon seit Jahren kämpft KIT-Professor Achim Dittler für saubere Luft, speziell in seinem bisherigen Wohnort Büchig. Insbesondere die Abgase von Holzöfen seien gesundheitsgefährdend. Die Stadtverwaltung verweist auf mehrfache Untersuchungen durch den Bezirksschornsteinfegermeister, die keine Verstöße ergeben hätten. Dittler klagt nun gegen die Stadt wegen Unterlassung der Gefahrenabwehr.
Der Ortsverband der Grünen Stutensee wird bei der anstehenden Oberbürgermeister-Wahl den Kandidaten Frank Burkard unterstützen. Diese Entscheidung sei einstimmig gefallen, teilt der Ortsverband mit.
Der Stutenseer Gemeinderat hat am 23. März 2026 beschlossen, den sogenannten „Bauturbo“ – das Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung – aktiv anzuwenden und die kommunalen Strukturen dafür anzupassen.
Dass Kitas und Schulen eine Klimatisierung erhalten sollen, hat der Gemeinderat schon im letzten November beschlossen. Doch welche Einrichtung zuerst? Nach welchen Kriterien soll sich die Reihenfolge richten? Dazu wollte die Stadt bis Sommer einen Stufenplan erarbeiten und die Arbeiten bis dahin zurückstellen. Den Freien Wählern dauerte das zu lange. Sie beantragten Sofortmaßnahmen und hatten damit die Mehrheit des Gremiums auf ihrer Seite.
Minus 40 Grad und „du bist einfach allein.“
Knapp sieben Wochen auf sich gestellt in der verschneiten Natur von Lappland – diesem Abenteuer stellte sich Ute Winkler aus Stutensee. Von Huskytouren und völliger Abgeschiedenheit bis hin zu Rentiermärkten, der Sami-Kultur und einem Eishotel – die Bandbreite ihrer Erlebnisse ist groß. Da ist es nicht verwunderlich das sie manchmal noch heute denkt: „Mein Gott, was hast du da gemacht – Wahnsinn.“
Dass Sven Schiebel (Freie Wähler) für die Oberbürgermeister-Wahl im Sommer kandidieren wird, hat er schon länger durchblicken lassen. Nun hat er sich schriftlich dazu geäußert.
Im Blankenlocher Kirchenchor singen 20 Sängerinnen und Sänger in einer generationsübergreifenden Gruppe unter der Leitung von Werner Breitenstein. Die jüngste Sängerin wurde 1991 geboren, die drei Ältesten sind um die 90 Jahre. Dass der Altersunterschied hier keine Rolle zu spielen scheint, ist an der lockeren, fröhlichen Atmosphäre und der herzlichen Umgangsweise erkennbar. Die Choristen betonen, dass das gute Miteinander und die Freude, gemeinsam zu singen, gute Laune mache und dass das Singen ihnen Kraft für den Alltag verleihe.
In Staffort gibt es erstmals einen geschmückten Osterbrunnen. Dreizehn Frauen des Kreativ-Frauentreffs haben ihn dekoriert. Zur Deckung der entstandenen Kosten hoffen sie auf Spenden aus der Bevölkerung.
Vier Jugendliche der Stutenseer Jugendbeteiligung haben am Mittwoch Blumenkübel und Torbogen am Kerns-Max-Haus frühlingshaft gestaltet, wie sie mitteilen.
Das Schulzentrum in Blankenloch soll saniert und erweitert werden – und die Planungen kommen voran. In seiner öffentlichen Sitzung am 23. März hat der Gemeinderat den aktuellen Sachstand einstimmig zur Kenntnis genommen und bekräftigt: Gebaut wird nur, was die Bedarfsplanung bestätigt hat und was der Fördergeber als förderfähig einstuft. Der Personalrat am TMG bemängelt eine „fehlende Einbindung von Schule und Eltern“.