Neuorganisation der Wasserversorgung – Enthärtung erst 2027

Symbolbild

Bild: ronymichaud/pixabay.com

Von Martin Strohal | 13.06.2024 22:19 | 2 Kommentare

Fünf Jahre ist es her, dass der Gemeinderat die Errichtung einer zentralen Wasserteilenthärtungsanlage beschlossen hat. Die ursprünglich 2022 vorgesehene Inbetriebnahme wurde Ende 2022 auf „frühestens Mitte 2025“ verschoben. Im Laufe der Planung wurde nun festgestellt, dass eine Sanierung der bestehenden Anlagen nicht mehr wirtschaftlich ist und ein Neubau vorgezogen wird. Das führt zu einer Verschiebung um weitere zwei Jahre.

Das Problem ist die Filteranlage im Wasserwerk Friedrichstal. Diese sollte eigentlich saniert werden. Bei einer Überprüfung stellte sich jedoch heraus, dass ein Neubau der Filteranlage am Standort der Teilenthärtung wirtschaftlicher ist, erläutert die Stadtverwaltung auf Anfrage. Die Umsetzung sei im April 2023 vom Zweckverband Wasserversorgung beschlossen worden.

Die Verzögerung entstehe zum einen durch die Umplanung des Wasserwerks in Friedrichstal. „Hierbei handelt es sich um eine komplette Neuorganisation der Wasserversorgung in Stutensee“, so die Stadtverwaltung. Die Transport- und Förderleitung, das Wasserwerk Friedrichstal mit Filter- und Enthärtungsanlage und der Trinkwasserspeicher müssen neu gebaut und das Wasserwerk in Blankenloch zum Pumpwerk umgebaut werden. Zum anderen sei aufgrund der Größe des Projekts eine europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen der Förder- und Transportleitungen erforderlich.

Mit einer Fertigstellung der zentralen Teilenthärtung, nun in Verbindung mit der Neuorganisation der gesamten Wasserversorgung, ist frühestens 2027 zu rechnen.

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