Über 2.000 Stutenseer Jugendliche hat die Stadtverwaltung in den vergangenen Tagen per Post angeschrieben. Ziel ist, neue Arbeitsgruppen für die Jugendbeteiligung zu bilden. Auch die Jugendbeteiligungs-App soll von Freiwilligen gepflegt werden. Bewerbungsschluss ist am 15. Februar. Zuletzt sei das Interesse von Seiten der Jugend nur gering gewesen, so die Verwaltung.
„Weil wir nun in die Umsetzung gehen möchten, brauchen wir engagierte, kreative und mutige Jugendliche“, so die Stadtverwaltung in ihrem Brief an über 2.000 Jugendliche. Zu fünf Themenbereichen, die in den letzten Jugendforen diskutiert worden waren, werden nun Personen gesucht, die Rollen wie „Projektleitung“, „Projektmanagement“, „Beratung und Controlling“, „Assistenz“, „Redakteur/Redakteurin“ oder „IT-Fachkraft“ übernehmen wollen.
Bewerbungen hierfür sind bis zum 15. Februar bei der Stadtverwaltung möglich (E-Mail an jube@stutensee.de). Diese hofft darauf, dass sich die Jugendlichen nach einem Auftakttreffen selbst organisieren. „Schön wäre es, wenn sich circa 30 Jugendliche bewerben würden“, so die Pressestelle des Rathauses. Räumlichkeiten und Verpflegung würden gestellt werden, eine Aufwandsentschädigung sei hingegen nicht vorgesehen.
Wie lange die Jugendlichen, die sich nun bewerben, tätig sein sollen, sei derzeit nicht abschätzbar. Allerdings könne jeder jederzeit aussteigen. Die Betreuung der Jugendlichen erfolge durch Vlado Draca vom Jugendzentrum und Raphaela Ganter von der Stabstelle Bürgerbeteiligung.
Nach dem letzten Jugendforum im November 2021 hatte die Stadtverwaltung zwei Veranstaltungen zum Thema „Umwelt“ im Juni 2022 und zum Thema „ÖPNV“ im November 2022 durchführen wollen. Eingeladen seien die Teilnehmer des letzten Jugendforums gewesen, die ihre E-Mail-Adresse hinterlassen hatten. „Leider kam die Folgeveranstaltung nicht zustande, da seitens der Jugendlichen keine Zusagen erfolgten“, so die Stadtverwaltung.
Im Februar 2020 hatte der Gemeinderat die Einführung einer Jugend-App beschlossen. Der Start war ursprünglich für den Sommer 2020 geplant gewesen. Mittlerweile ist die „StuWe“-App seit etwa einem Jahr in den App-Stores verfügbar, jedoch ohne Inhalte. Eine Gruppe, die über das Bewerbungsverfahren zusammengestellt wird, solle sich mit der App beschäftigen und diese mit Inhalten füllen und den Download bewerben, so die Stadtverwaltung.
„Das nächste Jugendforum ist für den Sommer geplant, nachdem sich die Arbeitsgruppen formiert und erste Ergebnisse eventuell bereits erarbeitet haben.“ Im Jahr 2019 hatte der Gemeinderat beschlossen, zweimal jährlich ein Jugendforum durchzuführen.
Bildquellen:
Ehrenamt von meinstutensee.de unterstützen
- Unabhängiger Lokaljournalismus
- Spenden steuerlich absetzbar
- Sichert unsere Server & Technik
Rückmeldungen

