Wie soll das Wohnen im Alter im Spöcker Neubaugebiet „Vierundzwanzigmorgenäcker“ gestaltet sein? Für diese Entwicklung hat der Gemeinderat im letzten Jahr einen dreistufigen Prozess beschlossen. Nun ist dieser einen Schritt vorangekommen.
Im vergangenen September hatte das Gremium städtische Grundstücke in dem Neubaugebiet ausgewählt, auf denen das Projekt umgesetzt werden soll. Im ersten Schritt waren Investoren und Betreiber von Senioreneinrichtungen aufgerufen, ihr Interesse daran zu bekunden. Dreizehn Rückmeldungen waren bei der Stadtverwaltung daraufhin eingegangen.
Im zweiten Schritt sollten die Interessenten ein planerisches Grobkonzept sowie ein Betriebskonzept vorlegen. Abgabefrist dafür war Mitte Dezember. Wie die Verwaltung in der letzten Gemeinderatssitzung mitteilte, sind hierbei acht Einsendungen eingegangen.
Anfang März wird ein Auswahlgremium bestehend aus Mitgliedern von Verwaltung und Gemeinderat sowie Fachleuten drei bis maximal fünf Bewerber auswählen, die für die dritte Stufe zugelassen werden. Die Endauswahl sowie die Kriterien für den Wettbewerb werden im April vom Gemeinderat beschlossen.
In der dritten Stufe sollen diese ausgewählten Bewerber eine anhand der vorgegebenen Kriterien konkretisierte Planung erarbeiten. Ende Juli 2021 wird ein Rückfragenkolloquium hierzu stattfinden. Im Oktober wird das Preisgericht tagen und den Siegerentwurf küren. Der Gemeinderat hat im Anschluss die Beauftragung zu beschließen.
Für die Begleitung des nun folgenden Prozesses wurde das Büro Modus Consult aus Karlsruhe beauftragt. Für das Verfahren hat die Verwaltung 120.000 Euro eingeplant.
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