Die Fraktion der Freien Wähler hat beantragt, bei künftigen Bauprojekten auf städtischen Flächen eine Mindestquote für sozialen Wohnungsbau sowie eine Mietzinsbindung über viele Jahre festzulegen.
Die Freien Wähler im Stutenseer Gemeinderat wollen eine allgemeinverbindliche und transparente Vorgehensweise festlegen, wie die Wohnraumversorgung in Stutensee aussehen soll. Das teilen sie in einer Pressemitteilung mit. Im Mittelpunkt steht für sie die Schaffung von preiswertem Wohnraum.
Die Fraktion der Freien Wähler habe daher beantragt, dass die Stadt Stutensee künftig bei Änderungen, Aufhebungen und Aufstellung von vorhabenbezogenen oder neuen Bebauungsplänen, auf deren Flächen überwiegend ein einzelner Investor, Bauträger oder Projektträger tätig wird, eine Mindestquote von 35% für den sozialen Wohnungsbau einräumt, mit einer Mietzinsbindung von mindestens 25 Jahren.
Dies solle Anwendung finden für den Verkauf kommunaler Grundstücke für Wohnbauzwecke ab einer Geschossfläche von 800 Quadratmetern oder bei mehr als 8 Wohneinheiten. Weiterhin solle dies Anwendung finden beim Abschluss städtebaulicher Verträge, durch die Baurecht für zusätzliche Wohnnutzung geschaffen wird.
Die Freien Wähler begrüßen die ersten Schritte zur Wohnraumschaffung mit dem „Wohnpark Mittendrin“ in Blankenloch sowie der Gründung der „Stadtwohnung Stutensee“. Da die Anzahl der Sozialwohnungen im Land tendenziell abnehmend sei, sei der Bedarf groß. Trotz Fördergelder würde wenig geschehen. Stutensee müsse hier eine aktive Rolle einnehmen. Bruchsal und Weingarten hätten bereits ähnliche Wege beschritten.
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