Der Gemeinderat von Stutensee hat den Weg für das größte Bauvorhaben der nächsten Jahre geebnet. In seiner Juni-Sitzung beschloss das Gremium, ein europaweites Auswahlverfahren zu starten. Damit sucht die Stadt ein externes Büro, das die Modernisierung und den Ausbau des örtlichen Schulzentrums koordiniert und überwacht. Ein Ergebnis wird für November erwartet.
Um die Verwaltung zu entlasten, wird ein externer Dienstleister gesucht, der die Steuerung für das Großprojekt übernehmen soll. Dabei geht es vor allem um die Einhaltung der Fristen, die Überwachung der Kosten und die Abstimmung aller Beteiligten auf der Baustelle. Die endgültige Leitung und die rechtliche Verantwortung für das Projekt bleiben bei der Stadtverwaltung.
Weil die Vergütung für diese Planungsleistung voraussichtlich bei rund 1,5 Millionen Euro liegt, muss die Suche europaweit ausgeschrieben werden. Unterstützt wird die Stadt dabei von einem spezialisierten Beratungsbüro. Das gesamte Auswahlverfahren wird mindestens viereinhalb Monate in Anspruch nehmen. Nach einer geplanten Ausschreibung Ende Juni rechnet die Stadt frühestens Anfang November 2026 mit einer vertraglichen Einigung.
Für die geplante Sanierung und Erweiterung des Schulzentrums sind im laufenden Jahr 3,1 Millionen Euro im Haushalt der Stadt vorgesehen. Die Stadtverwaltung rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von 65 Millionen Euro brutto und einer Laufzeit von acht bis zehn Jahren.
Die CDU/FDP-Fraktion wies in der Sitzung darauf hin, dass sie den Zeitplan nur zur Kenntnis nehme, diesem jedoch nicht zustimme. Laut Architekt sei eine Umsetzung schneller möglich, so Alexander Scheidle.
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