Beim Verdacht auf E. coli-Bakterien im Stutenseer Trinkwasser gibt es Neuigkeiten. Nach Angaben der Stadtverwaltung sei die erste Nachbeprobung ohne Befund. Das Ergebnis einer zweiten sei jedoch noch abzuwarten, bevor das Abkochgebot aufgehoben werden kann. Die Chlorung des Trinkwassers wurde gestartet.
Das Leitungswasser in Stutensee und Büchenau müsse derzeit weiter abgekocht werden, so die Stadtverwaltung.
In einer ersten Nachbeprobung seien keine E. coli-Bakterien nachgewiesen worden. Das sei ein „wichtiger Zwischenschritt“ im laufenden Untersuchungsprozess. Für eine abschließende Bewertung der Situation sei jedoch eine zweite Beprobung erforderlich. Deren Ergebnis werde „zeitnah“ erwartet.
Parallel dazu sei eine Chlorung des Trinkwassers gestartet, die weiterhin aktiv sei, so die Stadtverwaltung. Die Chlorung diene der zusätzlichen Sicherheit im Wassernetz.
„Die Ursache dafür, warum die routinemäßige Probe am Freitag auffällig war, ist noch unklar“, so die Stadtverwaltung.
Die Stadtverwaltung hatte am Freitagnachmittag in einer Warnmeldung darüber informiert, dass das Trinkwasser in Stutensee und Büchenau abgekocht werden müsse, da der Verdacht auf eine Verunreinigung durch E. coli-Bakterien bestehe.
Heute Mittag hat die Stadtverwaltung eine Seite mit Fragen und Antworten zum Abkochgebot auf ihrer Website eingerichtet.
Die Trinkwasserversorgung in Stutensee befindet sich in einem maroden Zustand. Das Wasserwerk in Friedrichstal soll deshalb in den nächsten Jahren neu gebaut werden. Gleichzeitig fehlt dem Zweckverband Personal für einen zuverlässigen Betrieb. Deshalb werden die Stadtwerke Karlsruhe für die nächsten zwei Jahre die Betriebsführerschaft übernehmen.
Update 10.11.2025: Ergänzung des Links auf die FAQ-Seite der Stadtverwaltung, die nicht in der Pressemitteilung enthalten war
Bildquellen:
Ehrenamt von meinstutensee.de unterstützen
- Unabhängiger Lokaljournalismus
- Spenden steuerlich absetzbar
- Sichert unsere Server & Technik
Rückmeldungen

