Die Überraschung war bei so manchem in Friedrichstal am Mittwoch groß, als die Unterführung Eichendorff-Straße ohne vorherige Ankündigung komplett gesperrt war. Spontane Umwege mussten gefahren werden, und die Frage kam auf, ob jetzt tatsächlich das eingetreten ist, was schon länger befürchtet wird, nämlich die dauerhafte Sperrung bis zu einer Sanierung.
Die Antwort gab Ortsvorsteher Lutz Schönthal – selbst von der Situation überrascht – in der Ortschaftsratssitzung am Abend. Es handele sich lediglich um kurzeitige Sperrungen am Mittwoch und Donnerstag, um Abwasserkanäle zu reinigen. Mit dem sanierungsbedürftigen Fahrbahnbelag habe das nichts zu tun.
Die Unterführung ist seit Jahren ein Problemfall. Insbesondere nach Regenfällen heben sich die Pflastersteine der Fahrbahn und erhöhen die Unfallgefahr, insbesondere für Radfahrer. Schon 2014 hatte der damalige Ortschaftsrat darauf hingewiesen.
Um das Problem grundsätzlich zu lösen, ist eine komplette Sanierung erforderlich, die entsprechend hohe Kosten verursachen wird. Im dafür zuständigen Bereich der Stadtverwaltung wurde eine neue Stelle geschaffen, um in diesem Jahr die entsprechende Planung durchzuführen. Ende 2025 soll entschieden werden, wie es weitergeht. Die Sanierungsarbeiten selbst würden deshalb frühestens im kommenden Jahr beginnen.
Bildquellen:
Ehrenamt von meinstutensee.de unterstützen
- Unabhängiger Lokaljournalismus
- Spenden steuerlich absetzbar
- Sichert unsere Server & Technik
Rückmeldungen

