Die Stutenseer Bevölkerung tut sich schwer mit der Umstellung auf Glasfaser. Bis zum Fristende am 9. Februar haben nur etwa 20 Prozent einen Anschluss beauftragt. 33 Prozent müssen es jedoch sein, damit der Ausbau für die Deutsche Glasfaser wirtschaftlich ist. Deshalb wurde die Frist bis zum 15. März verlängert, wie das Unternehmen mitteilt.
„Wir verlängern die Nachfragebündelung, da uns lediglich noch 13 Prozent bis zum Ziel fehlen und Stutensee Nord und Süd ein wichtiges Ausbaugebiet für Deutsche Glasfaser ist“, sagt Projektmanagerin Marina Wilberger von der Deutschen Glasfaser.
Bislang unentschlossene Bürgerinnen und Bürger können sich im Servicepunkt von Deutsche Glasfaser beraten lassen und Verträge abschließen. Wer sich in der jetzigen Phase anmelde, bekomme den Anschluss kostenlos bis ins Haus. Der abgeschlossene Tarif hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Die ersten zwölf werden zu einem reduzierten Preis angeboten. Nach der Mindestlaufzeit ist der Vertrag monatlich kündbar.
Kommt die Mindestmenge von 33 Prozent zusammen, baut die Deutsche Glasfaser in allen Stutenseer Stadtteilen ein Glasfasernetz auf. Wird der Wert nicht erreicht, erfolgt in Stutensee vorerst kein Ausbau.
Ein Glasfaseranschluss unterscheidet sich von Kupferkabel (DSL) und Koaxialkabel („Kabelanschluss“) dadurch, dass jeder Haushalt direkt am Verteilerkasten angeschlossen ist. Bei den herkömmlichen Technologien reduziert sich durch ringförmige Verkabelung die Leistung, je mehr die Nutzung in der Nachbarschaft steigt.
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