Tiere und Pflanzen sind darauf angewiesen, dass sie nicht abgegrenzt in kleinen Biotopen leben, sondern dass ihre Lebensräume miteinander verbunden sind. Dadurch kann ein Austausch stattfinden, der auch zu einer genetischen Vielfalt beiträgt. Nach Vorgaben des Landesnaturschutzgesetzes muss sich auch Stutensee mit der sogenannten „Biotopverbundplanung“ befassen. Erste Ergebnisse sollen im April der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Vor einem Jahr, im März 2023, hatte der Ausschuss für Umwelt und Technik das Büro Breunig, Institut für Botanik und Landschaftskunde, mit der Planung für die Stutenseer Gemarkung beauftragt. Bisher habe das Fachbüro eine umfangreiche Datenanalyse zu allen in Stutensee vorkommenden Biotoptypen und weiteren naturschutzrelevanten Flächen durchgeführt, teilt die Stadtverwaltung mit.
Bei der Begutachtung und Bewertung der Flächen soll auch die Öffentlichkeit einbezogen werden. Das Planungsbüro wird deshalb den gesamten Prozess und die Möglichkeiten der Beteiligung am Mittwoch, den 10. April um 18 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Blankenloch vorstellen.
Unmittelbar danach, am Freitag, den 12. April, wird eine Exkursion in das Gelände angeboten. Treffpunkt ist um 17 Uhr vor dem Haupteingang beim Schloss Stutensee.
Die Biotopverbundplanung soll für Stutensee nach aktuellem Stand im Mai 2025 abgeschlossen sein. Umgesetzt ist dann noch nichts. Vielmehr erhält die Stadtverwaltung einen Bericht zum aktuellen Zustand der Lebensräume sowie Vorschläge und detaillierte Beschreibungen einzelner Maßnahmen.
Die Kosten für die Biotopverbundplanung werden zu 90 Prozent vom Land übernommen.
Bildquellen:
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