Ob und welche Zukunft das kleine Lehrschwimmbad in Spöck hat, ist nach wie vor offen. Eine Entscheidung rückt jedoch näher. Ende Oktober hat die Arbeitsgruppe ihre Empfehlung abgegeben, die noch nicht öffentlich ist. Mitte Dezember soll die Grundsatzentscheidung fallen.
Seit Mai hat sich die Arbeitsgruppe zur Zukunft des Spöcker Hallenbads mehrfach getroffen. Ende Oktober hat sie planmäßig ihre Empfehlung abgegeben. Diese sei dem Gemeinderat übersandt worden, teilt Ayse Gün, Referentin der Oberbürgermeisterin, auf Anfrage mit. Nun liegt die Entscheidung bei diesem. In einer Sondersitzung am 11. Dezember 2023 soll der Grundsatzbeschluss getroffen werden. Dann ist klar, ob das Bad eine Zukunft hat und wenn ja in welcher Form.
Bei den Mitgliedern der Arbeitsgruppe handelt es sich überwiegend um Vertreter:innen der Vereine, die das Bad bislang genutzt haben, sowie um Ortschafts- und Gemeinderät:innen aus Spöck. Mögliche finanzielle Investitionen der Stadtverwaltung haben Auswirkungen auf ganz Stutensee. „Die Gemeinderatsfraktionen haben die jeweiligen Vertreter:innen selbst bestellt“, erläutert Gün hinsichtlich der Frage, ob die Arbeitsgruppe nicht vielfältiger und mit Personen aus allen Stadtteilen hätte besetzt werden sollen. Die Stadtverwaltung habe über den Arbeitskreis Bürgerbeteiligung mehrfach versucht, sogenannte „Zufallsbürger:innen“ für den Prozess zu gewinnen, so Gün. Die Resonanz sei leider sehr gering gewesen. „Vertreten waren schlussendlich je eine Vertreterin der Jugend und des Seniorenbeirats sowie ein ‚Zufallsbürger‘.“
Die Empfehlung der Arbeitsgruppe sei nicht die einzige Entscheidungsgrundlage, so die Referentin. Die Verwaltung habe ein Fakten- und Informationspapier zum Thema „Hallenbad Spöck“ erstellt. „Dieses Papier bildet eine umfassende, fundierte und belastbare Entscheidungsgrundlage für die kommunalen Gremien.“ Die Empfehlung der Arbeitsgruppe ergänze dieses Informationspaket und somit die Entscheidungsgrundlage.
Vor dem Gemeinderat wird sich der Spöcker Ortschaftsrat in der kommenden Woche mit der Empfehlung beschäftigen. Am 16. November um 18:30 Uhr trifft sich das Gremium zu öffentlicher Sitzung im Begegnungszentrum Regenbogen.
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