„Wattbewerb“ heißt der bundesweite Wettbewerb, an dem Städte und Gemeinden teilnehmen können. Ziel ist es, möglichst schnell die installierte Photovoltaik-Leistung pro Einwohner:in zu verdoppeln. Der Stutenseer Gemeinderat stimmte bei seiner letzten Sitzung Ende April für eine Teilnahme.
Die Stadtverwaltung hat es in der Hand, auf eigenen Gebäuden Anlagen zu installieren, die aus Sonnenlicht Strom erzeugen. Das reiche jedoch nicht aus, um die Energiewende voranzutreiben. Deshalb sollen auch die Bevölkerung und Gewerbetreibende motiviert werden, sich eine Photovoltaikanlage auf das Dach zu bauen.
Genau das ist das Ziel des „Wattbewerbs“, der vor zwei Jahren in Karlsruhe von Ehrenamtlichen aus dem Umfeld von „Fossil Free Karlsruhe“ und „Parents for Future Germany“ entstand. Die Aktion selbst läuft seit Februar 2021. Eine Stadt oder Gemeinde kann jedoch jederzeit einsteigen. So wie jetzt Stutensee, das sich derzeit im Gesamtranking von bislang 206 Kommunen auf Platz 76 befindet mit 53,2 Watt-Peak pro Einwohner seit Wettbewerb-Start.
Die Daten über installierte Anlagen bezieht die Initiative über die Bundesnetzagentur, so dass keine gesonderten Anmeldungen erforderlich sind.
Im Rahmen des „Wattbewerbs“ soll zudem eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit durch die Stadtverwaltung erfolgen. Dazu gehört auch die Durchführung eines Mal- und Kreativwettbewerbs Stutenseer Kindergärten und Schulen. Die fortlaufende Kommunikation und Einbeziehung der Bevölkerung ist gleichzeitig wichtig für die Erreichung des „European Energy Awards„, insbesondere dessen Handlungsfeld „Kommunikation und Kooperation“.
Der Gemeinderat stimmte bei einer Gegenstimme aus den Reihen der Freien Wähler für die Teilnahme.
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