Abwarten bei Luftreinigungsgeräten

Aerosolmessung am TMG

Bild: Stadt Stutensee

Von Martin Strohal | 15.07.2021 7:58 | 1 Kommentar

Wie soll Schule nach den Sommerferien aussehen? Darüber wird in der Landes- und Bundespolitik derzeit diskutiert. Groß im Gespräch sind dabei auch wieder Luftfilter für Klassenräume. Deren Wirksamkeit ist umstritten. Dennoch haben der Bund und das Land Baden-Württemberg angekündigt, entsprechende Förderprogramme für die Schulträger aufzulegen. Wie geht Stutensee damit um?

In Stutensee sei die Wirksamkeit von Raumluftanlagen bereits im vergangenen Jahr wissenschaftlich untersucht worden, ist aus dem Rathaus zu hören. Nach der Bewertung der Vor- und Nachteile sei man damals einvernehmlich zu der Entscheidung gekommen, vom Einsatz von Luftfiltern zunächst abzusehen. Besonderes Augenmerk habe hierbei auf den Bedarf von Lüftungsgeräten in schwer zu lüftenden Räumen gelegen.

Den neuen Förderprogrammen gegenüber zeigt man sich in der Stadtverwaltung offen. Allerdings seien noch die konkret formulierten Förderkriterien und die abschließenden Regelungen abzuwarten. „Jedoch ist auch bei Einsatz dieser mobilen Geräte in Unterrichtsräumen weiterhin alle 20 Minuten ein Stoß- und Querlüften erforderlich“, so die Verwaltung.

Derzeit werde der Bedarf in Stutenseer Schulen, aber auch in Kindertageseinrichtungen in Bezug auf mobile Raumluftreinigungsanlagen für schwer zu lüftende Räume abgefragt.

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