Der Stutenseer Gemeinderat hat im November 2019 beschlossen, in Stutensee eine zentrale Wasserenthärtungsanlage zu installieren. Mit der Fertigstellung ist jetzt frühestens Ende 2023 zu rechnen. Grund für die Verzögerung seien Betriebskostenoptimierung. Es könnte am Ende nur eine Anlage am Standort Friedrichstal entstehen. Die Anlage in Blankenloch würde entfallen.
Nach dem Gemeinderatsbeschluss Ende 2019 hieß es, dass die Entwurfsplanung auf der jährlichen Versammlung des Zweckverbands Wasserversorgung Mittelhardt im Dezember 2020 vorgestellt werden sollte. Baubeginn war für 2021 und die Fertigstellung für Ende 2022 vorhergesagt worden.
Auf Anfrage von meinstutensee.de teilte die Stadtverwaltung nun mit, dass diese Versammlung einem Vorschlag aus dem Planungsprozess folgen wollte und ein Gutachten zur Betriebskostenoptimierung in Auftrag gegeben habe. Dabei solle geprüft werden, inwieweit die Realisierung einer zentralen Teilenthärtung für das Verbandsgebiet durch nur eine Anlage – am Standort Friedrichstal – möglich ist. Die Ergebnisse dieses Gutachtens würden im dritten Quartal 2021 erwartet und Gegenstand der nächsten Verbandsversammlung sein. Diese findet üblicherweise im Dezember statt.
Ursprünglich war die Umrüstung beider Wasserwerke – Blankenloch und Friedrichstal – vorgesehen. Sollte das Gutachten positiv ausfallen, würde das in den Blankenlocher Brunnen geförderte Wasser ebenfalls über die Anlage in Friedrichstal aufbereitet werden. „Zu diesem Zweck müsste das Wasser über eine separate Leitung transportiert werden, welche jedoch in Synergie mit der ohnehin auszubauenden Infrastruktur ohne großen Aufwand entlang der Landesstraße 560 gelegt werden könnte“, erläutert die Stadtverwaltung.
In der nächsten Verbandsversammlung soll der Baubeschluss gefasst werden. Daran schließt sich die Ausführungsplanung und Genehmigungsphase an. Nach aktuellem Stand könnte Mitte des Jahres 2022 mit dem Bau der Anlagen begonnen werden, so die Stadtverwaltung. Es sei von einer eineinhalbjährigen Bauzeit auszugehen, was bedeute, dass mit der baulichen Fertigstellung frühestens Ende 2023 zu rechnen sei.
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