Nach einigen sehr heißen Tagen und einem insgesamt wieder sehr trockenen Jahr ist in manchen Kommunen in Deutschland das Trinkwasser knapp geworden. Wasser darf dort nicht mehr zur Gartenbewässerung oder zum Füllen von Pools verwendet werden.
Anders ist die Lage in Stutensee. „Aufgrund der günstigen geografischen Lage Stutensees entlang der Kinzig-Murg-Rinne weist der Grundwasserstock auch aktuell einen guten Umfang auf, die Trinkwasserversorgung für Stutensee bleibt also gesichert“, so Lukas Lang, Pressesprecher der Stadtverwaltung, auf Anfrage von meinstutensee.de. „Zweckverband und Stadtverwaltung sind zuversichtlich, dass dies auch in Zusammenhang mit der aktuellen Trockenphase so bleibt und keine Notmaßnahmen erforderlich werden.“
Dennoch werde in den nächsten Tagen vorsichtshalber darauf hingewiesen, mit Wasser grundsätzlich sparsam umzugehen.
Das Trinkwasser für das Versorgungsgebiet des Zweckverbands Wasserversorgung Mittelhardt, welches neben Stutensee auch den Bruchsaler Stadtteil Büchenau einschließt, wird aus vier Tiefbrunnen im Hardtwald entlang der Stutenseer Allee für das Wasserwerk Blankenloch sowie aus sieben Tiefbrunnen entlang der Bahnlinie am Hardtwald für das Wasserwerk Friedrichstal gefördert. Beide Wasserwerke wurden zudem bereits vor einigen Jahren auch miteinander verbunden, um etwaige Versorgungsengpässe für das gesamte Versorgungsgebiet nahezu ausschließen zu können.
In anderen Kommunen gibt es Aufrufe, bei großer Hitze die Straßenbäume zu gießen, um sie vor Dürreschäden zu bewahren, wenn der jeweilige Bauhof mit dem Gießen nicht hinterher kommt. In Stutensee gibt es bislang keinen entsprechenden Aufruf. Die Stadt hat jedoch nichts dagegen, wenn die Bevölkerung tätig wird. „Grundsätzlich begrüßen wir natürlich das Engagement der Bürgerinnen und Bürger“, so Lang.
Wichtig sei dabei jedoch, dass das Gießwasser nicht an anderer Stelle, beispielsweise aus Flüssen und Bächen entnommen wird, wo dieses dringend benötigt werde. „Die Gewässer haben aufgrund der lang anhaltenden Hitze- und Trockenperiode derzeit niedrige Wasserstände.“
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