Stutensee wird vorerst nicht an das geplante Radschnellwege-Netz angebunden werden. Das teilt das Regierungspräsidium Karlsruhe auf Anfrage von meinstutensee.de mit.
Auf der Verbindung zwischen Karlsruhe und Stutensee werde mit etwa 3.200 Nutzern in 24 Stunden gerechnet. Es bestünde deshalb die Möglichkeit, dass das Land die Baulast dafür übernimmt. „Von Seiten des Regierungspräsidiums gibt es hierzu derzeit aber keine Planungsaktivitäten und wird es nach derzeitigem Stand wohl auch nicht geben“, so Clara Reuß, Pressesprecherin des Regierungspräsidiums. Die Radwegverbindung von Stutensee nach Karlsruhe durch den Hardtwald sei bereits heute sehr gut ausgebaut, so dass eine solche Verbindung nicht ganz oben auf der Prioritätenliste des Ministeriums stehen würde.
Im weiteren Verlauf von Stutensee nach Bruchsal nehme das Potenzial mit rund 1.400 Nutzern pro 24 Stunden weiter ab, so das hier ein Radschnellweg von Landkreis oder Kommunen gebaut werden müsste.
Vor zwei Jahren fand eine Infoveranstaltung zum Thema Radschnellwege im Rathaus Stutensee statt (wir berichteten). Damals wurde auch die Sorge vorgebracht, dass im Hardtwald Bäume gefällt werden müssten, um die vorgegebene Breite für einen Radschnellweg erreichen zu können.
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