Neubaugebiet Spöck: Grundstücksvergabe nach sozialen Kriterien

Erschließung Vierundzwanzigmorgenäcker

Bild: Steven Kindel

Von Martin Strohal | 26.07.2020 14:26 | 3 Kommentare

Wie schon im Friedrichstaler Neubaugebiet wird auch im Spöcker Gebiet „Vierundzwanzigmorgenäcker“ die Vergabe städtischer Grundstücke für private Bauvorhaben an soziale Kriterien gekoppelt. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung vergangenen Montag.

Für den privaten Wohnungsbau wird die Stadt im Spöcker Neubaugebiet südlich der Grundschule neun Grundstücke für Einfamilienhäuser und dreizehn für Doppelhaushälften vergeben.

Die Grundstücke dürfen nur zur eigenen Nutzung von mindestens zehn Jahren erworben werden. Desweiteren dürfen die Antragsteller kein weiteres Grundvermögen besitzen.

Den Zuschlag für die Grundstücke erhalten die Bewerber, die zum Ende der Bewerbungsfrist die meisten Punkte erreichen. Bei Punktegleichheit gewinnt das höchste Gebot, ansonsten entscheidet das Los.

Punkte erhalten Bewerber für im Haushalt lebende Kinder, bei sozialen oder persönlichen Härtefällen sowie für die Ausübung eines Ehrenamts. Besonders gewürdigt wird, wenn der Bewerber seinen Hauptwohnsitz oder seinen Arbeitsplatz bereits in Stutensee hat. Zusätzliche Punkte gibt es für die Abgabe des höchsten, zweit- oder dritthöchsten Gebots. Der Mindestpreis liegt bei 400 Euro pro Quadratmeter.

Da bereits viele Bewerbungen auf die Grundstücke eingegangen seien, wurde beschlossen, die Bewerbungsfrist auf den 30. September 2020 vorzuziehen.

Dem Vorgehen stimmte der Gemeinderat bei zwei Enthaltungen zu.

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