Friedrichstaler Familienzentrum: Nur noch Bio und „fair trade“

Bio und Fairtrade: "Das Siegel für Fairen Handel"

Bild: TransFair e.V.

Von Martin Strohal | 22.05.2018 15:43 | Keine Kommentare

„Als Familienzentrum Kult Café wollen uns nicht länger damit abfinden, weiterhin unkritisch zur Ungerechtigkeit in der Welt, zur Umweltverschmutzung und zur Umweltzerstörung beizutragen“, teilt das Friedrichstaler Familienzentrum mit. Als Konsequenz daraus wolle man den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich ausfallen lassen. Dazu gehöre die Vermeidung von Nano- und Mikro- und sonstigem Plastik, umweltschonende und nachhaltige Anbaumethoden, CO2-Reduzierung durch kurze Transportwege und Weiteres. Seit dem 1. Mai 2018 sollen im Familienzentrum deshalb nach Möglichkeit nur noch folgende Produkte zum Einsatz kommen:

  • Fair-Trade-Produkte (Kaffee, Tee, Zucker etc.)
  • Bio-Lebensmittel (Knabbereien, Milch etc.)
  • Bio-Nicht-Lebensmittel (Windeln, Strohhalme etc.)
  • Nahproduktion- und Recycelprodukte (Mineralwasser aus dem Schwarzwald etc.)
  • Flüssigkeiten nur in Glasflaschen (Mineralwasser, Kaffeesahne, Putz- und Reinigungsmitte etc.)

Vorhandene Restbestände sollen zunächst aufgebraucht werden. Eine mögliche Vision sei es, Friedrichstal zur „Fair-trade-Town“ zu machen. Auch die Interessensgemeinschaft der Friedrichstaler Vereine zeige sich aufgeschlossen, bei Vereinsaktivitäten fair gehandelte Produkte (z.B. Kaffee) anzubieten.

Bildquellen:

  • Kaffeebohnen mit Bio- und Fairtrade-Siegel: TransFair e.V.
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